Verschiedene Leute haben in letzter Zeit diesen Artikel von Dead 2.0 verlinkt. Der Titel ist “11 Suggestions for not being a Dot-Bomb 2.0″. Da wir lange nichts mehr von uns haben hören lassen, dachte ich mir, gehe ich diese Checkliste mal durch.
Da bin ich ja schon mal glücklich, denn ja, wir haben ein Erlösmodell. Wir haben sogar verschiedene im Kopf, die uns alle sehr plausibel erscheinen. Nur die Zukunft wird zeigen, welches für alle Beteiligten die sinnvollste Lösung ist. Manchmal würde mich ja interessieren, was ein paar andere venture-backed Start-ups als Geschäftsmodell haben.
Das ist etwas was ich vor einiger Zeit gesagt habe. Langsam sickert es durch. Social Networking ist ein sehr gutes Feature, das man nutzen kann, aber kein Produkt in sich. Tagging ist eine nette Sache, die einem (vielleicht) bei der Ordnung von Inhalten helfen kann, aber es muss Sinn ergeben. Unser Ziel ist es Kundenbedürfnisse zu erfüllen.
Ja, unser Service ist für “echte Menschen”, sogar solche im Business Bereich, die gerne Geld für gute Dienstleistungne und Produkte ausgeben. Zur Zeit haben zwar noch alle Mitarbeiter ein Blog, aber die Idee ist nicht aus dem Bloggen entstanden. Mein Bloggen hat uns jedoch schon geholfen.
Über unseren Namen haben wir ja schon geschrieben. Natürlich finden wir ihn cool und eigentlich erinnern sich die Leute bis jetzt auch dran, auch wenn man ihn beim ersten Mal manchmal buchstabieren muss. Und hey, wir haben sogar ormigo.cn. Man weiß ja nie
Wir wissen ja alle noch nicht einmal was Web 2.0 überhaupt ist, zumindest scheint man sich nicht auf eine Definition einigen zu können. Ich persönlich finde das auch vollkommen ok so. Ein “Web 2.0 Start-up” ist Ormigo nicht. Wir nutzen aber verschiedene von anderen bezeichnete “Web 2.0 Features”.
Das hier ist nicht meine erste Firma. Meine erste Firma war vollkommen bootstrapped, und das war auch gut so. Es war Web 1.0 Bubble-Time und mein Bruder und ich hatten viel Spaß. Bei Ormigo machen wir es anders und haben uns einen sehr kompetenten Investor ins Boot geholt. Das war eine ganz bewusste Entscheidung. Ein Grund einen Investor von seiner Idee zu überzeugen ist, dass man sehr schnell Scheuklappen bekommt und sich nicht mehr objektiv mit seinem Geschäftsmodell beschäftigt. Scheinbar haben wir es geschaft, das zunächst zu vermeiden. Es hat den Anschein, als ob schon ein paar wichtige Leute an unsere Idee glauben.
Ich denke nicht, dass es eine klare Linie zwischen “Revolutionary” und “Evolutionary” gibt. So lässt sich das auch in unserem Fall schwer definieren. Die Basis unseres Geschäftsmodell ist mehr eine Evolution, die erst durch eine bereits stattgefundende Revolutionen ermöglicht wurde. Eine ähnliche Betrachtungsweise wäre, dass wir eine Innovation auf den Markt bringen, keine neue Erfindung. Als solches greift eine Innovation aber immer auf Erfindungen zurück, die andere gemacht haben. Teile einer Innovation kann man dann wieder als Erfindung betrachten.
Ich will es mal so ausdrücken. Die “food chain”, bei der es bei uns geht, existiert, wobei wir uns mehr darum kümmern, die “chain” zu optimieren und das “food” besser zu verteilen.
Einen Schritt nach dem anderen. Es geht nicht darum, gekauft zu werden. Wie schon gesagt, wir haben ein Geschäftsmodell.
Danke, werden wir haben.
Ich zitiere mal:
We started with nothing, and maybe we’ll end up with nothing. But we’re going to have a fucking great time in the meantime. – Dan Wieden, founder Wieden+Kennedy
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Nur weil Ihr diese Kriterien glaubt zu erfüllen, muß das doch noch lange kein Erfolg bedeuten.
Ich finde den Namen übrigens genau so ausgelutscht wie die anderen “coolen” Firmennamen. Gibt bestimmt eine einfache Formel, Buchstaben anzuordnen, so dass tausende solcher Namen rauskommen.
am 17. August 2006 um 13:42 Uhr
Bedeutung für Erfolg: stimmt.
Name: Buchstaben einfach nacheinander anzuordnen und dann bei 6 buchstaben was zu finden was kein Zungenbrecher ist, wäre wohl ein bißchen viel Arbeit. Natürlich wäre ich sehr erfreut ein schönes Script zu sehen was das für einen übernimmt. Inklusive einem check nach Domains natürlich.
am 20. December 2009 um 15:15 Uhr
Hallo Ihr lieben Ormigos,
ich war so frei mich in diese Datenbank einzutragen, ohne mich gross zu erklären, weil ich dachte, steht doch alles ehe schon im Xing…und bei http://www.google.com/profiles/fraling und ich war zugegebener Maßen zu faul alles zu kopieren….
Da ich die Publikationsrechte an einem kleinen Aufsatz zum Thema web 2.0 erworben habe und nun selbst publiziere, dachte ich, das könnte Ormigo interessieren. Ich möchte es euch und allen Ormigofreunden zu Weihnachten schenken. Es ist in Englisch und ist auf meinem obig angegebenen Google Profile herunterzuladen. Wer die deutsche Ausgabe haben möchte, soll mir das bitte mitteilen. Das hatte ich jetzt noch nicht geschafft, übersetzen zu lassen. Kleiner Tipp: Ormigos misst doch einfach erst einmal die Nutzung, bevor ihr Rechnungen verschickt. Bin ich wirklich selbst “Schuld” bisher nichts eingetragen zu haben? Das hört sich für mich so an, als ob ich wohl zu faul sei, gefälligst eine Rechnung mit der Hand zu schreiben, obwohl bereits der Computer erfunden wurde. Merkt Ihr was? Übrigens müßt Ihr niemanden irgendetwas “beweisen”. Irgendwelchen ausgedachten “Regeln”, das mußt du schon drauf haben, um dazu zu gehören, finde ich langweilig…. also versteht mich bitte nicht falsch. Grüsse von Bernhard Fraling, bald auch in Deutschland.
am 6. February 2010 um 14:19 Uhr
Hallo Bernard,
habe leider jetzt erst in wordpress dein kommentar gefunden und somit erst jetzt die antwort (und dein kommentar erst jetzt online, sorry
)
auf jeden fall bin ich nicht ganz sicher was du meinst. Wo was für eine Rechnung? Wer redet denn von Schuld? Ich bin verwirrt. Was für Regeln und was müssen wir beweisen. Du verwirrst mich
Lg,
Oliver
am 17. August 2006 um 12:53 Uhr